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Presseerklärung/ Medienmitteilung: (Rückfragen und Belegexemplar erbeten, Interviews erwünscht.)
Gesunde Nahrung aus Mikropower
Wie mit der Effizienz von Kleinstlebewesen die Probleme der Welt gelöst werden könnten.


           Copyright by AKTgGmbH 2010
           Peter H. Arras (links) mit EU- Agrarkommissar Dr. Dacian
           Ciolos (rechts)




Biedesheim/Rheinland-Pfalz: Gift im Fleisch, Antibiotika in der Mast, Tierseuchen – die Skandale reißen nicht ab und der Planet ächzt unter der Last von 7 Mrd. Menschen. Die Wälder werden gerodet, Meere geplündert, Wüsten wachsen, Hunger, Artensterben, brutale Ausbeutung der Tiere in der Landwirtschaft, Klimawandel, Naturkatastrophen, usw. Jetzt wartet der Gründer einer Denkfabrik zu den Themen Mitweltethik, Globalökologie und Tierschutz mit einer Idee auf, die eine Vielzahl dieser unlösbar erscheinenden Probleme bewältigen könnte – wenn Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dies wollten. „Bioreaktoren und –fermenter“ lautet die Antwort von Peter H. Arras (44), Gründer des AKT-INSTITUTS FÜR MITWELTETHIK, auf die ständig wachsenden Probleme mit allen damit einhergehenden Nebenwirkungen wie jetzt z. B. der Dioxinskandel. Seine Idee: Mikroorganismen könnten Zellulose von Gräsern in Biofermentern zu hochwertigen und reinen Nährstoffen umwandeln, wie dies die Wiederkäuer seit 20 Mio. Jahren in ihren 
                        Vormägen leisteten. Auch Gras- und Blattschneiderameisen züchteten spezielle Pilze, von denen sich diese vollwertig ernährten und sogar Affenarten gäbe es, die mit Vormägen Baumblätter in Proteine umwandelten, so Arras. Anstatt das CO2, das in Heizkraftwerken anfällt, unter die Erde zu pumpen, könnte man es in Phytoreaktoren mithilfe von Algen zu Nährstoffen, Biodiesel und anderen Kohlenstoffen umwandeln, was Energiekonzerne wie Wattenfall und Esso bereits erprobten. Weltweit gäbe es jedoch laut Arras Recherchen noch keine Bestrebungen, nachwachsende Zellulose als Nährboden für tierische Mikroben einzusetzen. Die Vorteile lägen auf der Hand: Riesige Flächen, auf denen ökologisch intakte Wiesen wüchsen, die die Böden vor Erosion und Austrocknung schützten, würden anstatt der bisherigen Nutzpflanzen angebaut. Durch die hohe Nährstoffbilanz könnten weltweit Flächen an die Natur zurückgegeben bzw. renaturiert werden. Durch diese neue Industrie, die auch Arbeitsplätze schüfe, wäre man unabhängiger von Klimaschwankungen, der Grundwasserspiegel würde trotz Temperaturanstieg steigen. Weltweit könnten Waldrodungen eingestellt, massive Wiederaufforstung betrieben und die Ozeane völlig geschützt werden, so dass die wachsende Biomasse das freigesetzte CO2 binden könnte. Arras hat sein Konzept im Sommer 2010 dem EU- Agrarkommissar Ciolos (Foto) auf einer Konferenz überreicht und sucht nun für seine Innovation Unterstützung aus Politik, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft – denn die Zeit dränge. Heute hätten ein Mrd. Menschen keinen regulären Zugang zu Wasser und Nahrung – 2050 würden es laut UNO drei Mrd. sein, was Kriege nach sich zöge.

                 Peter H. Arras, 14.01.11




Erläuterung zur Grafikanimation, in der die Kreislauffunktion zwischen einem Biofermeter (linker Kasten mit blauen Mikroben) und einem Phytoreaktor (rechter Kasten mit grünen Mikroalgen) schematisch und stark vereinfacht, ersichtlich wird.

Mit der Bezeichnung "Endprodukte" sind die Stoffwechselendprodukte der jeweiligen Mikroben gemeint, die als Mineraldünger auf die Wiesen und/oder in die Phytoreaktoren verbracht werden.

CH4 ist Methan, das bei der Verstoffwechselung der Zellulose in den Biofermentern anfällt (wie in einer Biogasanlage). Die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, soll zur Energiegewinnung genutzt werden.

Das CO2 (Kohlendioxid), das die Mikroben in den Fermentern erzeugen, wird in den Phytoreaktoren von Algen in Verbindung mit Sonnenlicht (Photosynthese) in Nährstoffe und Sauerstoff umgewandelt, letzterer wiederum wird in die Fermenter zurückgeleitet, um dort von den tierischen Bakterien und Einzellern veratmet zu werden.

Der Begriff "Nährstoffe" umfasst vor allem Proteine, Kohlehydrate (Stärke und Zucker) sowie Fette und Öle - je nach Mikrobenart und Kombination von Mikrobengemeinschaften, die in den Reaktoren kultiviert werden. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente werden erzeugt, denn das Ausgangsmaterial, die Zellulose, stammt von artenreichen, natürlich gewachsenen und ökologisch intakten Wiesen und wird schonend im Gefriertrocknungsverfahren granuliert, damit alle wertvollen Nähr- und Wirkstoffe erhalten bleiben und die Gesundheit der wertvollen Mikrobenkulturen sicherstellen, die diese Wirkstoffe an die Zielprodukte zur Nahrungsmittelerzeugung weitergeben - teilweise sogar in potenzierter Form (z. B. im Zuge der Vitaminsynthetisierung).


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Liebe Besucher unserer Website-Rubrik „Welternährung“!


Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Sie sich für die Lösung der Welternährungsfrage unter Einhaltung mitweltethischer Prinzipien gegenüber Tieren, Menschen und der gesamten Biosphäre unseres Planeten Erde, interessieren.

Wir von der AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz haben noch nie die Politik „quält ein bisschen weniger“ propagiert, denn uns liegt an konsequenten, intelligenten und nachhaltigen Lösungen, die die Vitalinteressen all jener berücksichtigen, die auf unserer Welt leben - ohne Ansehen der Art und menschlicher Wertmaßstäbe.

Wenn Ihnen ganz persönlich an dieser Lösung gelegen ist, sollten Sie sich die Zeit nehmen und ALLES lesen, was Sie hierzu bei uns vorfinden – ich verspreche Ihnen: Es lohnt sich!

Es bedarf keines besonderen Fachwissens über Biologie, um unsere Innovation zu verstehen und nachzuvollziehen,– bitte schrecken Sie also weder vor der Textmenge, noch vor dem Thema selbst zurück – nehmen Sie sich die nötige Zeit – so wie wenn Sie eine spannende Lektüre lesen - und nutzen Sie Ihre persönliche Vorstellungskraft.

Schöpfen Sie Hoffnung, Zuversicht und den Mut zur Initiative daraus, dass es in der Tat eine machbare und sogar wirtschaftlich rentable Lösung gibt, um die Koexistenz zwischen uns Menschen und allen Nichtmenschen endlich herbeizuführen und BITTE helfen Sie uns, diese zukunftsweisende Innovation zu ihrer Umsetzung zu bringen.

     
    Quelle: www.respektiere.at

>>Bilder der dreckigen, tierquälerischen Tiermast mit all ihren auch für die Umwelt schädlichen Nebenwirkungen brauchen wir Ihnen hier eigentlich nicht vor Augen führen – sie sind trauriger Bestandteil unseres Wissens und Motor unserer Bemühungen, für den Schutz der Tiere zu kämpfen.

Hier sehen Sie einen Edelstahl- Biofermenter, in dem Abermilliarden Mikroorganismen nachwachsende Zellulose von naturgewachsenen, ökologisch intakten Wiesen in hochwertige und reine Nährstoffe verwandeln könnten.

Mit solcher Technologie könnten wir das nachahmen, was seit 20 Mio. Jahren in jedem Vormagensystem eines Wiederkäuers stattfindet – nämlich die Umwandlung unverdaulicher Zellulose in Proteine und andere Nähr- und Wirkstoffe.

 

Sicherlich haben Sie als Tierfreunde und -schützer sowie Interessierte, schon viel Zeit dafür aufgewendet, Petitionen und Unterschriftenlisten zu unterschreiben, in denen lediglich winzige Teilaspekte eines strukturellen, systemimmanenten Missstandes, nämlich die Ausbeutung der Tiere und der Natur, behandelt wurden.


Wieviel wichtiger ist es doch demgegenüber, Konzepte zu unterstützen und zu verbreiten, die wirklich das massenhafte Elend und Unrecht an Wehrlosen und die radikale Zerstörung des natürlichen Gleichgewichtes unserer Mutter Erde zu beenden greifbar nahe bringen – ohne Nachteile für irgendjemanden, sei er nun Mensch, Tier oder die Natur insgesamt.

Wir stehen mit unserem Projekt „Biofermentation von Zellulose zu wertvollen Nährstoffen“, oder anders ausgedrückt: „Stroh zu Gold spinnen“ noch ganz am Anfang und wollen hierzu eine große Solidargemeinschaft ins Leben rufen, denn die AKT alleine ist zu machtlos, um alleine solch eine wichtige Angelegenheit nachhaltig in der Welt zu etablieren. Wir suchen auch Fachleute verschiedenster Disziplinen, Medienvertreter, Politiker und Sponsoren, die uns hierbei helfen wollen.

Bitte unterstützen Sie uns ideell, mit Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Engagement und Ihren Kontakten und Möglichkeiten, aber auch finanziell, indem Sie unsere gemeinnützige Gesellschaft als Förderer unterstützen. Schauen Sie sich auch auf unserer gesamten Website um – Sie werden erkennen, wie fundiert, ganzheitlich und konstruktiv unsere Ansätze und Überzeugungen zu allen grundlegenden Problemfeldern sind und auf welch mannigfachen Kenntnis- und Erfahrungsschatz unsere lösungsorientierten Konzepte und Thesen basieren. Genau das nämlich unterscheidet uns von den Bestrebungen vieler herkömmlichen Tierschutzorganisationen.

Sicherlich sind auch Sie frustriert darüber, dass die bislang angewandten Strategien und Kampagnen uns unseren hehren Zielen in all den Jahrzehnten kein Stück näher gebracht haben – fast alle Missstände gibt es noch immer – unsere Welt ist mehr denn je ein Jammertal. Dies liegt m. E. daran, dass stets nur Symptome bekämpft, jedoch keine machbaren Alternativen erdacht und etabliert wurden. Auch die allgemein verbreitete Fortschrittsfeindlichkeit sowie das Festhalten an überkommenen Strategien haben den Tier- und Biosphärenschutz daran gehindert, Konzepte zu entwickeln und Politik und Gesellschaft näher zu bringen.


Bitte bilden Sie sich selbst Ihre Meinung über unsere Arbeit und nehmen Sie Kontakt (z. B. über das Kontaktformular unserer Website) zu uns auf, damit wir Sie in unseren Email- Verteiler aufnehmen können, um Sie über den Fortgang unserer Bemühungen auf dem Laufenden zu halten. Gerne können Sie überdies auch in unserem Gästebuch hinterlassen, was Sie von unserer Arbeit halten.

Ich freue mich auf Ihre Kooperation und Unterstützung und falls Sie Fragen und Anregungen bezüglich unserer Projekte oder der Tierschutzpolitik allgemein haben, zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen.

Folgen Sie mir nun in eine Welt ohne Ausbeutung von und Unrecht gegenüber Tieren, Natur, Menschen und Mitwelt – es wird spannend und aufschlussreich für Sie sein – versprochen!

Mit solidarischen Grüßen
Ihr
Peter H. Arras

 

Bitte beteiligen Sie sich an unserer AKTION im Interesse unserer gemeinsamen Ziele, – 

schreiben Sie dem EU- Agrarkommissar!

 

Auszug aus unserer Rundmail vom 20.11.2010:

 

Es ist nun von besonderer Bedeutung, dass Kommissar Ciolos erfährt, dass weite Teile der europäischen Bevölkerung hinter ihm stehen und seine ehrgeizigen Pläne, die einem Paradigmenwechsel der europäischen Landwirtschaft gleichkommen, unterstützen. Auch wenn sicherlich in vielen Bereichen die Belange der Mitwelt nicht in dem Maße berücksichtigt werden, wie wir uns das wünschen, so wäre die Durchsetzung dieser Vorhaben ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, auf dem aufgebaut werden könnte.

Informationen über Kommissar Ciolos findet Ihr unter folgendem Link: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/ciolos/index_de.htm#top

 

Unsere Innovation ist geeignet, sämtliche vorherrschenden Probleme, die die bisherige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion mit sich brachte, zu lösen.

Von allen Produktionsverfahren zur Herstellung von Nährstoffen ist die Bioreaktoren und -fermentertechnologie die biologischste, ökologischste, gesündeste und ethischste, aber auch die wirtschaftlichste und zukunftsträchtigste! 

Schreiben SIE bitte deshalb Herrn Dr. Dacian Ciolos eine E- Mail unter folgender Adresse,

dacian.ciolos@ec.europa.eu,

und teilen Sie ihm mit, dass Sie seine Ziele unterstützen. Bitte setzen Sie unsere E- Mailadresse info@akt-mitweltethik.de jeweils ins Cc oder Bcc, damit ich weiß, in welchem Umfang meiner Unterstützungsbitte gefolgt wurde.

 Hier unser Formulierungsvorschlag, den Sie nur kopieren und an obige E- Mailadresse senden braucht – dauert keine Minute!

Sehr geehrter Herr EU- Agrarkommissar Ciolos,

in Kenntnis Ihrer „MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN bezüglich der GAP (Gemeinsamen Agrarpolitik) 2013 bis 2020,

möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihre darin aufgeführten Ziele grundsätzlich unterstütze, auch wenn sie mir in mancherlei Hinsicht nicht konkret genug ausformuliert sind. 

Ich möchte Sie auch bitten, der Ihnen vom AKT- INSTITUT FÜR MITWELTETHIK aus Deutschland angetragenen Biofermenter- Innovation Ihre vollste Beachtung zu schenken und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um dieses viel versprechende Verfahren zeitnah zu entwickeln und zu etablieren, indem Sie die hierzu erforderlichen EU- Mittel hinreichend bereitstellen. Diese Innovation birgt das Potenzial in sich, alle auch von Ihnen aufgeführten Probleme, die mit den bisherigen Methoden der Produktion von Nährstoffen einhergehen, nachhaltig zu lösen, unsere Biosphäre zu entlasten und die Herausforderungen der Zukunft globalweit zu meistern und ist überdies wirtschaftlich.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Reintegration der Menschheit in die Biosphäre
Hier: Welternährungsproblematik

Zellulose – das neue Brot für die Welt
Subject: Reintegration of humanity into the biosphere
Here: World food problems
Cellulose - the new Bread for the World
Erster Brief an den EU-Agrarkommissar  16.07.2010
Lettre au commissaire agricole  16.07.2010
Zweiter Brief an den EU-Agrarkommissar  30.07.2010
Second Letter to the Commissioner of Agriculture - personally -  30.07.2010


Welternährung

Zellulose – das neue Brot für die Welt


Liebe Kollegen des Tier,- Natur,- Umwelt,- Menschen- und Lebensschutzes,

 

der EU- Kommissar hatte mich als Vertreter des AKT- INSTITUTS FÜR MITWELTETHIK zur „Konferenz über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013“ persönlich nach Brüssel eingeladen. Die Tagung begann am 19. und endete am 20. Juli 2010.

 

Ich nahm dies zum Anlass, eine Ausarbeitung über eine von mir seit 30 Jahren gehegte Vision, nämlich die Ernährung der humanoiden Weltbevölkerung durch Bioreaktoren, auszuarbeiten, die meine Mitarbeiterin sogleich ins Englische übersetzte (beide Versionen zzgl. meines persönlichen Anschreibens an den EU- Agrarkommissar in Deutsch und Französisch)

 

Es gelang mir, dem Kommissar diese zukunftsweisende AKT- Innovation am Ende der Konferenz, an der an die 600 Teilnehmer aus allen 27 EU- Staaten anwesend waren, persönlich zu überreichen.

 

    

 

                                In der Mitte seht Ihr den persönlichen PR- Chef des Kommissars, der unser Gespräch 

                                in Französische dolmetschte. Rechts: EU- Agrarkommissar Dacian CIOLOS

 

Ganz bewusst hatte ich mich auf dieser großen Veranstaltung NICHT primär als Tierschützer zu erkennen gegeben, sondern als Gründer einer Denkfabrik aus Deutschland (Think Tank) präsentiert, die sich mit der Harmonisierung der Vitalinteressen aller Lebewesen auf unserer Erde auf natur- und geisteswissenschaftlicher Ebene befasst. Ich konnte mir insgesamt viermal Gehör verschaffen (alles wurde simultan übersetzt – die Konferenz war achtsprachig), um meine Position plausibel darzulegen. Ferner hatte ich meine Schrift auf den Infotischen in Deutsch und Englisch ausgelegt – die Schriften waren am Ende der Konferenz nahezu vergriffen.

 

Unglaublicherweise musste ich feststellen, dass niemand in dieser Zusammenballung von Experten und Wissenschaftlern bislang auch nur einen Gedanken daran vergab, die Versorgung der Weltbevölkerung auf High- Tech- Niveau mittels Bioreaktoren zu befriedigen, obwohl einhellige Übereinstimmung darin bestand, dass nicht bekannt ist, wie im Jahre 2050 die zu erwartende Population von 9 Mrd. Menschen ernährt werden soll. Dass die natürlichen Ressourcen (Land, Wasser, Böden, Meere, Biosphäre) dies definitiv nicht zu leisten vermögen, war eigentlich Konsens.

 

Die AKT hat nun dem in Punkto Agrar- und Lebensmittelproduktion einflussreichsten Politiker Europas ein Konzept zu persönlichen Händen überreicht, um nicht zu sagen ans Herz gelegt, das DEFINITIV DIE EINZIGE LÖSUNG enthält, unter Vermeidung weiterer Landnahmen von der Restwildnis, die noch vorhanden ist, weiterer Ausbeutung der Meere, Binnengewässer und Böden, Belastung des Weltklimas, und unter Beendigung der Naturverschmutzung und -vernichtung sowie Tierausbeutung und -meuchelung, Nährstoffe für die Menschheit ökologisch UND ökonomisch sinnvoll zu erzeugen.

 

Ich bitte Euch deshalb, den oben auswählbaren Texten Eure vollste Aufmerksamkeit zu widmen.

Ich sehe in dieser Idee auch einen Weg, wie wir alle untereinander wieder ein gemeinsames Ziel verfolgen könnten, ein Ziel, das uns mit allen mit dem Schutz von Leben befassten Menschen, Bewegungen und Organisationen vereinen könnte, denn egal ob Tierschutz, Naturschutz oder der Kampf gegen Hunger und Armut von Menschen - primäres Ziel einzelner oder vieler ist. Die Bioreaktoreninnovation/ Biofermentertechnologie birgt das Potenzial in sich, unsere Welt über die Artenschranken und Differenzen hinweg zu befrieden und zu harmonisieren.

Eines hat die GAP- Konferenz deutlich gezeigt:

Der zukünftige EU- Kurs steht – dem Vernehmen nach - ganz im Zeichen des Ressourcen- und Klimaschutzes, Natur- und auch Tierschutzes. Aber wollen wir „besser“ gehaltene Schlachttiere? Nein! Ich diskutiere nicht über „quält ein bisschen weniger“- Politik, ich will das Ende dieses Irrsinns! Von mir gibt’s nur echte Lösungen und der Planet steht voll hinter mir. Wenn die Menschheit nicht endlich Vernunft annimmt und Zurückhaltung übt, ihre Maßlosigkeit bändigt und auf Harmoniekurs zur Mitwelt umschwenkt, dann wird uns „Mutter Natur“ dazu mit all ihrer Macht und auch Grausamkeit zwingen – davon bin ich überzeugt. Aber es gibt noch Hoffnung und diese Idee ist ein wesentlicher Pfeiler, auf der diese Hoffnung ruht.

 

In diesem Sinne verbleibe ich einstweilen

 

Mit solidarischen Grüßen


AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Peter H. Arras – Geschäftsführer











Bezüglich ethischer Bedenken gegenüber Mikroorganismen:

Mikroben vermehren sich durch Teilung im Minutentakt. Das heißt, dass sie ihre individuelle Existenz „bereitwillig“ aufgeben, um sich durch Teilung zu vermehren. Die Lebenserwartung von Mikroben beträgt demnach nur Minuten. Mikroben „definieren“ sich mutmaßlich über das Kollektiv ihrer Artgenossen, also der Erhalt ihrer Spezies ist ausschließlicher Antrieb. Ich vermute, dass sie eine Kollektivseele haben, so wie die Körperzellen in einem Organismus. Ein Makroorganismus, gleich ob pflanzlich oder tierlich, kann Arterhaltung nur ermöglichen, wenn er sich selbst als Individuum erhält, weswegen ihm sein Überleben und seine Unversehrtheit so wichtig sind. Die Seele eines Makroorganismus hat keinen speziellen Sitz, sie befindet sich m. E. in jeder einzelnen Körperzelle, bzw. stellt die Kollektivseele aller an dem Makroorganismus beteiligten Zellen dar. Bei den Mikroben ist es vermutlich ebenso, dass solange das Kollektiv erhalten bleibt, auch die Kollektivseele weiter besteht. Beispielsweise frisst ein Rind bereits als Kalb Pflanzen und nimmt somit auch die Pansenbakterien auf, die sich lebenslang im Rind reproduzieren und im Vormagensystem eine einzigartige ökologische Nische innehaben. Insoweit bestehen nach meinen Überlegungen keine ethischen Bedenken gegenüber den Mikroben, da bezüglich des einzelnen Mikrobs insoweit keine ethische Intrinsität gegeben ist.

Mikroorganismen trachteten, seit es Leben auf der Erde gibt, vielmehr stets nach symbiotischen und mutualistischen Beziehungen, auch untereinander – eine Symbiose zwischen Mensch und Mikroben im industriellen Maßstab wäre aus Sicht der Mikroben eher eine Blütezeit, so dass ein beidseitiges Interesse von Menschen und Mikroben gegeben wäre – wie bei allen Symbiosen. Bedenkt bitte, dass sich Mikroben überall auf Eurer Haut und im Verdauungstrakt befinden und dass jede Selbstreinigung, jeder Stuhlgang, etliche Mikroben sicherlich abtötet. Dennoch lebt der Grundstock auf und in uns weiter – und darauf kommt es den Mikroben einzig an. Auch Körperzellen sterben ja ständig und erstehen neu durch Zellteilung und hierdurch ermöglichte Regeneration.

Da ich davon überzeugt bin, dass Mikroben die einzigen Lebewesen sind, gegenüber deren Vernutzung in der Tat keinerlei ethische Bedenken Bestand haben, favorisiere ich die Bioreaktorentechnologie auch im Hinblick auf Ethik gegenüber Pflanzen – nicht nur Tieren.

 

Es wurde die Frage aufgeworfen, weshalb denn nicht vegetarische oder vegane Ernährung genüge, und weshalb ich die Nährstoffproduktion in Fermentern fordere:

Im Jahre 2050 erwartet die UNO eine humanoide globale Bevölkerungspopulation von 9 Mrd. Individuen. Selbst wenn all diese Menschen sich bis dahin vegan ernähren sollten, ginge auch dies nur unter weiterer massiver Ausbeutung der Böden und würde weitere Landnahmen erforderlich machen. Die aufgrund des Klimawandels zu erwartenden Wetteranomalien würden jedoch vermehrt die Ernten der (im Gegensatz zu ökologisch intakten Wiesen – dem Rohstoff für die Biofermenterproduktion von Nährstoffen) insgesamt anfälligen „Nutz“pflanzen zerstören, eine gesicherte Versorgung kann so nicht gewährleistet werden. Schon heute haben 1 Mrd. Menschen keinen gesicherten Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser - 2050 werden es drei Mrd. sein. Dies führt zu Unruhen, Kriegen und zu noch hemmungsloserer Ausbeutung von Natur und Nichtmenschen.

Mit meiner High-Tech- Lösung wäre die kontinuierliche Versorgung mit essentiellen Nährstoffen überall auf der Welt möglich bei gleichzeitiger Reduktion der Nutzflächen, was zur Folge hätte, dass Land an die Natur zurückgegeben werden könnte (Waldaufforstungen, Renaturierungsmaßnahmen etc.). Dies ist auch deshalb erforderlich, weil nur die Regulations- und Regenerationsmechanismen der Natur die vom Menschen verursachten multiplen Schädigungen unserer Biosphäre ausgleichen und kompensieren können (siehe das Comeback der Natur im verstrahlten Umland von Tschernobyl/ Ukraine).

Man darf als Veganer auch nicht vergessen, dass etliche Tiere beim Anbau von Nahrungspflanzen gestört, geschädigt, verdrängt und auch vernichtet werden. Jede Form von Landwirtschaft bedeutet das Hemmen und Zurückdrängen von Natur. Bei der Bioreaktorentechnologie wäre dies zwar auch nicht ganz ausgeschlossen, jedoch wesentlich minimiert.

 

Auch gegenüber pflanzlichen Makroorganismen, die für den Verzehr vernichtet werden, bestehen ethische Bedenken. Auch diese wären durch die Bioreaktorentechnologie weitestgehend hinfällig, da ja zur Zellulosegewinnung lediglich Gras gemäht werden müsste, also regenerative Pflanzenteile würden entnommen, das pflanzliche Individuum würde aber weiterleben, da das Wurzelwerk und ein großer Teil des Grünkörpers erhalten bleiben. Wiesen können ohnehin nur bestehen, wenn sie abgeweidet oder eben gemäht werden, sie stellen ökologisch wertvolle Lebensräume für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten dar, sorgen für die Regeneration und den Schutz vor UV- Strahlung und Erosion der Böden und schützen das Grundwasser, indem sie die Bodenfeuchte erhalten – gerade bezüglich der zu erwartenden Erderwärmung ein essentieller Vorzug.

 

Ferner strebe ich als ersten Schritt an, dass die Biofermentertechnologie zunächst die Fleischproduktion und Fischerei ersetzen solle. Obst und Gemüse würden weiter angebaut und vom Handel angeboten werden. Von Generation zu Generation würde die Bioreaktorenproduktion jedoch – da bin ich mir völlig sicher – auch den Anbau von „Nutz“pflanzen überflüssig machen.

Eingedenk der Tatsache, dass bereits heute (in Europa) 70% der landwirtschaftlichen Produkte direkt von der Lebensmittelindustrie denaturiert und verarbeitet werden zu Produkten, die kaum noch etwas mit dem Ausgangsmaterial zu tun haben, können die Bestandteile der Fooddesign- Produkte genauso gut aus Fermentern stammen. Schon heute geht es ja darum, was für Nähr- und Wirkstoffe in einem Lebensmittel enthalten sind, es geht weniger darum, woraus diese Stoffe gewonnen wurden (vgl. Angaben auf den Verpackungen aller Lebensmittel).

 

Wir haben über Internet weltweit recherchiert und mit völligem Unverständnis festgestellt, dass die Bioreaktorentechnologie bereits in verschiedensten Bereichen entwickelt wird (biologisch abbaubare Reinigungsmittel, Biodiesel, Aromastoffe, Farben, Lacke, Medikamente etc., auch in der Lebensmittelveredelung wie z. B. Käse, Spirituosen, Sauerkraut etc.), jedoch aus unbegreiflichen Gründen nicht bezüglich Nährstoffproduktion. Dies ist ein unverantwortliches Versäumnis, gerade wenn man sich klar macht, dass 1 Mrd. Menschen hungern, also ist es auch anthropozentrisch geboten, diese Technologie endlich zu entwickeln. Es gilt quasi, ein Wiederkäuer- Vormagensystem künstlich nachzubauen, was aus wissenschaftlicher und technischer Sicht kein Problem sein dürfte.

 

Dies waren zunächst die Argumente für die Ethiker und die Tierschützer speziell – diejenigen Argumente, die ich gegenüber dem EU- Kommissar geltend mache (vor allem ökologische, humanitäre, ökonomische, arbeitsmarktpolitische, gesundheitspolitische, etc.), entnehmt bitte dem Anhang (in Deutsch und Englisch).

 

Es handelt sich hierbei unfasslicher Weise tatsächlich um eine offensichtlich völlig neue Idee – sollte ich mich irren, was mich sehr erfreuen würde – bitte ich um entsprechende Hinweise. Es ist erforderlich, dass diese Idee breit gestreut wird, auch ins englischsprachige Ausland.

Hätte ich einen vermögenden Sponsor und somit die Mittel, dann würde ich selbst ein Labor einrichten und mir ein paar Wissenschaftler anstellen, die das Verfahren serienreif entwickeln. Mit dieser Idee könnten – und ich übertreibe wirklich nicht – eine ganze Menge Probleme (vor allem ethische) auf der Welt auf einen Schlag in jedweder biophiler Hinsicht gelöst werden.

 

Wir werden das nun auch der UNO, der FAO, der Bundesregierung offerieren und die Industrie diesbezüglich kontaktieren.

Falls Ihr Ideen, Kontakte o. ä. habt oder sonst wie die Sache unterstützen könnt, so meldet Euch bitte.


Peter H. Arras, 12.08.2010


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"Stroh zu Gold spinnen...", oder: Kohlendioxid als Quelle für Nährstoffproduktion

Liebe Leser,

was ich versuche ist ein schwieriges Unterfangen. Ich möchte erneut Eure Aufmerksamkeit auf einen Lösungsansatz lenken, der das Potenzial einer Revolution in sich birgt, denn mit ihm können real etliche Probleme, die auch uns als Schützer der Lebewesen (Tiere, Natur, Menschen) tagtäglich unter den Nägeln brennen, ein für alle mal in biophiler Weise gelöst werden.

Wiederholt wurden Euch Mails über unsere „Bioreaktoreninnovation“ in letzter Zeit zugeleitet, um die Welternährungsprobleme unter gleichzeitiger Schonung von Tieren und Natur global sicherzustellen.

Heute möchte ich einen weiteren Teilaspekt ansprechen, der ein ganz besonderes Problem bezüglich unserer globalklimatischen Situation bekanntermaßen darstellt – die massenhaften CO2- Emissionen in unsere Atmosphäre.

 

CO2 fällt tonnenweise bei der Verbrennung von Kohlenstoff an. Da fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas noch immer die Hauptenergiequellen unserer Wirtschaft und Industrie darstellen, besteht die große Frage, wie dieses aus den Abgasen extrahiert werden kann und was sodann damit geschehen soll. Die Bundesregierung hat zwischenzeitlich ein Gesetz erlassen, nach dem das CO2 in tiefe Erdschichten gepumpt und dort „für immer“ verbleiben soll.

Abgesehen davon, dass dies mal wieder eine typisch menschliche Art der vermeintlichen Problemlösung darstellt, die der vermeintlichen Logik folgt, dass etwas, was „verbuddelt“ wurde, deshalb auch aus der Welt ist (siehe Atommüllentsorgung), ist CO2 zu schade, um auf diese Weise „entsorgt“ zu werden.

CO2 ist ein wertvolles Gas, das von Pflanzen in Verbindung mit der Photosynthese veratmet und zu Sauerstoff und Kohlenstoff (Biomasse und den darin gebundenen Nährstoffen, insbesondere Zucker und Stärke) umgewandelt wird.

 

CO2 könnte mit Hilfe von sogenannten Phytoreaktoren, in denen Algen vermehrt werden, nicht nur neutralisiert, sondern in wertvolle Nährstoffe umgewandelt werden!

 

Deshalb schrieb ich an den Agrarkommissar:

Auszug aus unserem zweiten Schreiben an den EU- Agrarkommissar Dacian Ciolos vom 30.07.2010 (siehe Anhang)

im Nachgang zur GAP- Konferenz am 19. und 20.07.2010:

1.)   In Ihrer Abschlussrede merkten Sie an, dass Sie die Endlagerung des CO2 in tiefen Erdschichten befürworten. Hierzu möchte ich folgendes zu bedenken geben: CO2 ist ein wertvoller Pflanzennährstoff, der im Zuge der Photosynthese veratmet, und zu Sauerstoff umgewandelt wird. Weshalb sollte man CO2 entsorgen, anstatt es mithilfe von Phytoreaktoren in Verbindung mit Sonnenlicht zu Zucker und Stärke umzuwandeln? Einzellige Algen, die ein lästiges weil klimaschädliches Abfallprodukt unserer Energieerzeugung in das umwandelt, was es ja ursprünglich einmal gewesen ist, nämlich in Kohlenstoff in Form wertvoller Nährstoffe, die wir so dringend benötigen.

2.)   Nur die Bioreaktorentechnologie gibt uns die volle Kontrolle über die Stoffwechselabläufe bei der Nährstoffproduktion. Was in die Tanks hineinkommt und das, was als Produkt und Stoffwechselendprodukt herauskommt unterliegt zu 100 % unserer Entscheidung. Das Problem der bisherigen Nährstoffproduktion besteht doch gerade darin, dass zu viel „daneben geht“ – wir nennen dies Emissionen (Gülle, Methan, CO2, Düngemittel, die ins Grundwasser gelangen, Pestizide etc.).

 

 

Die Wissenschaft hat öfter schon über die Möglichkeit nachgedacht, CO2 durch gefördertes Algenwachstum abzubauen, bzw. in Kohlenstoff umzuwandeln, allerdings mit wahnwitzigen Methoden im offenen Meer, wie der folgende Artikel zeigt:

 

http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/meeresduengung-fast-ohne-klimaeffekt/ vom 23.03.2009

Meeresdüngung fast ohne Klimaeffekt

Forscher düngten Algen mit Eisensulfat, um CO2 zu binden - unter Protest von Naturschützern. Nun liegen Ergebnisse des Experiments vor: statt Algen wächst die Krebspopulation. VON SARAH MESSINA

Als die "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts vor mehr als zwei Monaten auf Expedition ging, hatte das Forschungsschiff mit 20 Tonnen Eisensulfat auch reichlich Zündstoff für Streit geladen. Das Experiment "Lohafex" sollte die Wirkung von Eisendünger auf das Algenwachstum untersuchen. Umweltschützer liefen Sturm, Umwelt- und Wissenschaftsministerium gerieten aneinander. Das Forscherteam aus Deutschland und Indien ist inzwischen mit ersten Ergebnissen zurück von der umstrittenen Expedition. Zurück bleibt ein Schwarm wohl genährter Krebse im Südatlantik. Das Klima profitiert davon aber kaum. "Die Dichte der Algen nahm zunächst wie erwartet zu", sagt Expeditionsleiter Victor Smetacek. Nach der zweiten Woche begannen allerdings die nur vier Millimeter großen Ruderfußkrebse im Algengarten zu wildern. Die stehen wiederum auf dem Speiseplan des garnelenähnlichen Flohkrebses und sorgten für noch mehr gefräßige Gesellschaft. Was die Wissenschaft als unerwarteten "Fraßdruck" bezeichnet, bedeutet für das Eisendüngungsexperiment: Die Algen kamen erst gar nicht dazu, ihren Dienst am Klima zu erweisen. Algen nehmen beim Wachstum Kohlendioxid auf. Sterben die Pflanzen, lagern sich ihre Überreste samt Kohlenstoff am Meeresboden ab. Mehr Algen bedeuten nach dieser vereinfachten Rechnung also mehr gebundenes Kohlendioxid und damit eine Entlastung für Atmosphäre und Klima. Für dieses vermehrte Algenwachstum soll die Düngung durch Eisensulfat sorgen. Das Forscherteam brachte deshalb 20 Tonnen des Meeresdüngers auf einer Fläche von 300 Quadratkilometern aus und beobachtete schon früh, dass die forcierte Algenblüte vor allem den kleineren Krebstieren zugute kommt.

Das dämpfte die Hoffnungen, große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid langfristig im Südozean binden zu können, so Smetacek: "Während der Lohafex-Blüte wurde weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre im Ozean aufgenommen als bei früheren Experimenten". Lohafex ist bereits das zwölfte Experiment zur Eisendüngung weltweit und das dritte mit deutscher Beteiligung. Frühere Versuche wurden in anderen Regionen mit einem starken Vorkommen der Kieselalge vorgenommen: Die hat eine härtere "Schale" und ist gegen den Hunger von Algenfressern wie dem Ruderfußkrebs deshalb besser gefeit. Das Wachstum anderer Kleinalgen kann durch Eisendüngung zwar stimuliert werden, schließen die Wissenschaftler, jedoch fehlt ihnen der "Fraßschutz" der Kieselalgen. Die Düngung großer Flächen des Südozeans würde demnach für den Klimaschutz wenig Sinn machen. Das Lohafex-Experiment hatte vor allem wegen der Bonner Beschlüsse im Rahmen der Konvention zum Schutz der Biodiversität von 2008 für Streit gesorgt, die ein Moratorium für Eisendüngungsexperimente vorsehen. Auch das Bundesumweltministerium sah sich zur Intervention gezwungen. Wissenschaftsministerium und Alfred-Wegener-Institut berufen sich aber auf die Grundlagenforschung.

"Das Experiment hat gezeigt, dass Ökosysteme sehr unterschiedlich auf die Eisendüngung reagieren", sagt AWI-Direktorin Karin Lochte. Die Diskussion um einen großflächigen Einsatz der Eisendüngung werde komplizierter: "Einfache Rechnungen gehen bei der Meeresdüngung nicht auf." Vor der kommerziellen Nutzung der Düngung im Namen des Klimaschutzes hatten auch Umweltorganisationen vehement gewarnt: Sie fürchten eine Störung der empfindlichen Ökosysteme der Ozeane.

> Ein weiterer Link zur Algendüngung in der Märkischen Allgemeinen
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11829786/485072/Das-Alfred-Wegener-Institut-wollte-im-Suedatlantik-die.html
(AKT- Hinweis: Die Forscher beabsichtigten das Wachstum der Kieselalge anzuregen –der einzigen Algenart, die CO2 dauerhaft zu binden vermag- dies gelang jedoch nicht, da das für eine wirksame Vermehrung notwendige Silicium nicht im ausreichenden Maße vorhanden war!!! Stattdessen wuchsen einzellige Flagellaten, die dann von Krebsen gefressen wurden, welche wiederum das über die Algen aufgenommene CO2 durch den Atmungsprozess wieder freigaben ….)

> Ein Artikel aus der ’Zeit‘ über die Meeresalgen
http://www.zeit.de/online/2009/13/lohafex-beendet
(AKT- Hinweis: Hinzuzufügen wäre, dass die Kieselalgen sich deshalb so gut eignen, weil sie eine harte Schale aufweisen, und daher von Krebsen nicht gefressen werden können)

Meine Idee, CO2, wie es tonnenweise bei der Verbrennung entsteht, kontrolliert in Phytoreaktoren zu leiten, hierdurch Algen zu düngen um somit Nährstoffe für die exponentiell anwachsende Menschheit zu gewinnen, und hierdurch die herkömmliche Agrarproduktion auf ein Minimum zu reduzieren, damit von uns einst von der Natur annektiertes Land renaturiert werden kann, ist DIE Lösung, mit der gleich mehrere brennenden Probleme unserer Welt nachhaltig und ganzheitlich gelöst werden können.

 

Algen sind hervorragende Nährstoffproduzenten mit hohen Anteilen an Proteinen und Kohlehydrate. Experimente mit Algen in Glasröhrensystemen, die man wie Sonnenkollektoren der Sonne aussetzt, werden bereits gemacht – aber leider NICHT zur Nährstoffproduktion.

 

Wir müssen alles daran setzen, diese ökonomisch UND ökologisch höchst sinnvolle Methode der Bioreaktion in Biofermentern und Phytoreaktoren zur Ernährung der humanoiden Weltbevölkerung durchzusetzen, damit unsere Biosphäre entlastet wird und heilen kann. Die Bevölkerungsexplosion wird, wenn wir an herkömmlicher Nährstoffgewinnung durch konventionelle Landwirtschaft festhalten, die letzten Naturgebiete zerstören, die Massentierhaltung auf die Spitze treiben und das Klima sowie die Meere und Binnengewässer, die Böden und das Grundwasser weiter ruinieren.

                                                                                                      

Peter H. Arras, 29.08.2010

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Institut für Mitweltethik trifft Klaus Töpfer

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Klaus TÖPFER war Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter der Kohl- Regierung und 1998 bis 2006 Unter- Generalsäkretär der Vereinten Nationen sowie in Nairobi/ Kenia als Exekutiv- Direktor des UN- Umweltprogramms (UNEP) und als Generaldirektor des UN- Büros (UNON) tätig.

Töpfer ist, wie kaum ein anderer, der globale Umweltpolitiker und hielt gestern Abend im Pfälzischen Landau einen Vortrag zum Thema:

„Globale Gerechtigkeit: Nachhaltigkeit als globales Entwicklungsmodell“.

 

Wir besuchten diesen Vortrag und beteiligten uns in der anschließenden Diskussion. Es gelang mir, unsere Bioreaktoren und -fermenter- Innovation zur Sprache zu bringen. Töpfer bestätigte, dass es sich hierbei um eine aussichtsreiche Lösung multipler Probleme bezüglich der rapide anwachsenden Menschheit und der daraus resultierenden globalökologischen Probleme handele, die auch erforscht würde – allerdings nur die CO2- Verstoffwechselung in Phytoreaktoren. Unsere spezielle Innovation, nämlich nachwachsende Zellulose oder auch die Algen aus den Phytoreaktoren in Biofermentern zu wertvollen Nähr- und Wirkstoffen zu verstoffwechseln, war auch ihm noch neu.

Im Anschluss an das Programm gelang es mir, ihn persönlich am Podium anzusprechen und unsere Ausarbeitungen, die wir auch dem EU- Agrarkommissar Dacian Ciolos in Brüssel überreichten, zu übergeben nebst eines speziell an ihn persönlich gerichteten Begleitschreibens, das ich im Angang dieser Mail beifüge. Darin enthalten nochmal in Kürze die immensen Vorteile dieser Innovation.


 

DANKE!

 

AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Peter H. Arras – Geschäftsführer

08.12.2010